Brandgefährlich: mHBO-Behandlungen sind keine harmlosen Wellness-Anwendungen
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Kontinuität braucht Weiterentwicklung
Anbieter von Behandlungen mit der sogenannten mHBO (Milde hyperbare Sauerstofftherapie) arbeiten gerne mit Heilsversprechen und werben mit der Linderung von bestimmten Erkrankungen. Dabei ist diese Form der Sauerstofftherapie kein zugelassenes Medizinprodukt und kann für Patienten sogar brandgefährlich werden.
Longevity, Leistungssteigerung und Selbstoptimierung sind Trendthemen, die nicht zuletzt auf Social Media florieren. Angebote und Werbung für sogenannte Wellness-Anwendungen gibt es dort in Hülle und Fülle. Oft beachten die Anbieter dabei nicht, dass in Deutschland gegenüber dem Verbraucher nicht mit Heilversprechen oder der Behandlung von Krankheiten geworben werden darf. Dies verstößt gegen das Heilmittelwerbegesetz.
Daneben gibt es Angebote, die – neben einer aggressiven und oft unzulässigen Werbestrategie – Menschen mit Erkrankungen eine Verbesserung ihrer Situation versprechen. Der Kunde, respektive Patient wird – oft in Ermangelung an Alternativen – die meist kostenintensiven Angebote wahrnehmen.
Um die Probleme für die Gesundheit des Patienten, aber auch die – schlecht beratenen oder ignoranten – Betreiber näher zu beleuchten, hilft ein konkretes Beispiel, das veranschaulicht, warum Äpfel keine Birnen sind:
Äpfel
Deutschlandweit gibt es eine Vielzahl von Anbietern sogenannter „milder hyperbarer Sauerstofftherapie“ – kurz mHBO – die neben der Steigerung der Leistungsfähigkeit auch die Verbesserung der Beschwerden bei einer Vielzahl an Krankheitsbildern anbieten.
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